Schamanismus

Schamanisches Arbeiten wirkt auf den tiefsten Schichten des Menschseins. Krafttiere, Gesänge in Begleitung der Trommel und das Reisen werden bei den unterschiedlichsten Techniken sowie Zeremonien dazu gezogen. Spiritualität und Wissenschaft, Wahrnehmung von feinstofflichen Energien und das Bewusste Erleben und Gestalten des Jetzt schließen einander nicht aus, sondern bedingen einander.

Der Schamane ist ein ganzheitlich denkender Mensch, der die Wirklichkeit so wie sie sich ihm darstellt hinnimmt, ohne ständig nachzufragen, warum etwas ist, wie es ist. Die schamanische Methode blickt auf mindestens 40 Jahrtausende rein spirituelles Erfahrungswissen zurück – und dies in nahezu allen Kulturen der Welt.
Ein Schamane ist Meister der Energie und erkennt, dass alles Leben der Erde hinter dem materiellen Gewand ein energetisches trägt, mit dem er in wechselseitigem Austausch mit der anderen Welt, der unsichtbaren, der geistigen Welt steht. Die charakteristische Fähigkeit eines Schamanen ist sein wirklicher Zugang und Kontakt mit den Wesen der anderen Welt.
Schamanisch zu arbeiten heißt also, das sichere Gespür dafür zu entwickeln, wohin ein Weg führt, bevor man ihn einschlägt. Bei der Begegnung mit einem anderen Menschen gilt es dann zu wissen, wie man behutsam hilft, rechtzeitig einer Katastrophe ausweicht oder einer körperlich und seelisch spürbaren Sackgasse entkommt.

Kraft und Heilung in sich selbst finden!

Die schamanische Reise

  • Schamanen reisen in sehr klaren Bildern, auf einer sehr körpernahen Ebene – zwischen Blaupause und emotionalen Körper
  • Der Gang: Der Tunnel stellt das dar, was der Klient im Außen erlebt (Altlasten und Hindernisse)
  • Die Unterwelt (Ritualplatz der Seele) Hier können Informationen über den Gesundheitszustand des Klienten abgefragt werden und Krafttier sowie Archetypen erscheinen.
  • Die mittlere Ebene (Ahnenkreis/Kreis der Subpersönlichkeiten)
  • Die Oberwelt Dies ist die spirituelle Welt und Du triffst dort zum Beispiel heilige Tiere, aber auch Menschen, den weißen Hirsch mit goldenem Geweih, Adler, den weißen Elefanten, die ganz helle Königskobra (Tier der Mutter Erde), Indianer (alle weiß, groß und golden), White Dancing Bear (großer Indianerhäuptling), Buffalo (großer indianischer Führer), Meister, Götter oder Göttinnen…

Krafttierreise

Schamanen glauben, dass jedes menschliche Wesen einen oder mehrere Hüter hat, die es beschützen und stärken. Die Hüter eines Menschen werden Krafttiere genannt. Sie sprechen nicht mit ihrem Verstand, sondern mit ihrer Seele. Die Tiere erscheinen uns als weiblich oder männlich und haben sehr differenzierte Persönlichkeiten.
Das Finden des eigenen Krafttieres wird über eine geführte schamanische Reise ermöglicht. Das eigeneKrafttier kann einem bereits zu Beginn der Reise erscheinen oder wie ein bereits alter Bekannter, jedoch vielleicht nie richtig wahrgenommener Freund, begleiten.
Das Krafttier wird sich so zeigen, wie es der Person geht, dessen Totem es ist. Daran ist der energetische und physische Gesundheitszustand gut abzulesen und das Krafttier kann wertvolle Informationen zur Heil- werdung beitragen.
Das Tier, egal wie groß oder klein oder bedeutend oder unbedeutend in menschlichen Maßstäben gemessen, ist das Totem, der Schutzgeist den jeder von uns besitzt und bewusst oder unbewusst ruft und von ihm Unterstützung erfährt. Je intensiver und aus dem Herzen heraus unser Kontakt zum Krafttier ist, desto mehr Hilfe und Unterstützung können wir erwarten.